„Wir helfen den Helfern“ – Wohin gingen die Spenden?

Die Hochwasser-Katastrophe im Juli hatte tausende Menschen hart getroffen. Viele verloren ihr Zuhause sowie ihr gesamtes Hab und Gut. Die Wassermassen zerstörten zum Teil ganze Ortschaften, vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Bayern. Direkt nach der Katastrophe rief die R+V die Spendenaktion „Wir helfen den Helfern“ ins Leben. Die Idee: Wir unterstützen jene, die den Betroffenen vor Ort zur Seite stehen, also vor allem Freiwillige Feuerwehren oder Hilfsorganisationen wie den Malteser Hilfsdienst oder das Technische Hilfswerk.
Die R+V STIFTUNG ​organisierte die Sammelaktion, der Vorstand sagte weitere 250.000 Euro zu. Bislang spendeten mehr als 2.400 Kolleg*innen rund 258.000 Euro – mit dem Geld der R+V kamen somit 508.000 Euro zusammen.

Der Großteil der Summe ist bereits bei zahlreichen Empfängern angekommen. Hier ein Überblick zu den großen Spenden, die auch persönlich übergeben wurden. Darüber hinaus hat die R+V STIFTUNG bisher 35 Einzelspenden bis 10.000 Euro an Hilfsorganisationen in den Krisengebieten verteilt.

Stemmhämmer für Helfer im Ahrtal
Viele Helfer benötigen Werkzeug, um die Schäden in den Flutgebieten zu beseitigen. Deshalb besorgte die R+V STIFTUNG 20 Stemmhämmer im Wert von insgesamt 10.000 Euro für die Organisation Helfer Shuttle in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Helfer Shuttle koordiniert den Einsatz von freiwilligen Helfern im Hochwasser-Gebiet. Stemmhämmer werden beispielsweise zum Entfernen von Fliesen und Putz verwendet.

10.000 Euro für Freiwillige Feuerwehren in Bayern

Auch Teile von Bayern waren im Juli von heftigem Regen und Hochwasser betroffen. Das Geld geht an die vier Freiwilligen Feuerwehren in Bischofswiesen, Marktschellenberg, Schönau und Königssee.

70.000 Euro für Eschweiler und Stolberg ​
Jeweils 10.000 Euro erhielten sieben Organisationen in Eschweiler bei Aachen: die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Eschweiler, die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Stolberg, der THW Ortsverband Eschweiler und die THW Helfervereinigung Stolberg e. V., die beiden DRK-Ortsvereine Stolberg und Eschweiler sowie die DLRG Ortsgruppe Eschweiler.

60.000 Euro für Feuerwehren in der Nordeifel
Das Geld dient der Beschaffung von Ausrüstung für die Freiwilligen Feuerwehren in der Region Nordeifel. Die entsprechende Spende ging an die Stiftung der Volksbank Nordeifel, die das Geld weiterverteilt.

60.000 für DRK und Bürgerstiftung Landkreis Vulkaneifel
Die Eifel zählt bundesweit zu den am heftigsten vom Hochwasser geschädigten Regionen. Der Kreisverband Bitburg-Prüm des Deutschen Roten Kreuzes und die Bürgerstiftung Landkreis Vulkaneifel kümmern sich dort besonders intensiv um betroffene Menschen. Beide gemeinnützigen Vereine erhielten deshalb von der R+V STIFTUNG zusammen 60.000 Euro.

100.000 Euro für Ahrtal-Feuerwehren
Die erste große Spendenübergabe im Rahmen der Aktion „Wir helfen den Helfern“ fand in Koblenz statt. Diese ging an die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel. Die gemeinnützige Stiftung der Volksbank wird das Geld an Freiwillige Feuerwehren im Kreis Ahrweiler verteilen. Diese sind seit der Flut Mitte Juli im Dauereinsatz und helfen, die zum Teil völlig zerstörten Gebiete wieder bewohnbar zu machen. Zugleich sind viele Wehren durch zerstörte Gerätehäuser, kaputte Fahrzeuge und Ausrüstung selbst von den Auswirkungen der Flutkatastrophe betroffen.

25.000 Euro für „miteinander füreinander“
​Die Volksbank Köln Bonn hat über die bankeigene Stiftung „miteinander füreinander“ ein Spendenkonto für Betroffene der Hochwasser-Katastrophe eingerichtet. Hierauf zahlte auch die R+V STIFTUNG 25.000 Euro ein. Die Stiftung „miteinander füreinander“ will möglichst schnell und unbürokratisch helfen. Die Anträge werden dabei einzeln und individuell vom Stiftungsvorstand intensiv geprüft.